WEBER-HYDRAULIK setzt autonome Transportroboter für den Materialtransport in der Produktion ein

WEBER-HYDRAULIK GMBH hat am Standort Güglingen autonome Transportroboter in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge übernehmen den innerbetrieblichen Materialtransport zwischen Hochregallager, Kleinteillager und Montagebereichen.

WEBER-HYDRAULIK GMBH hat am Standort Güglingen autonome Transportroboter in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge übernehmen den innerbetrieblichen Materialtransport zwischen Hochregallager, Kleinteillager und Montagebereichen. Ziel des Projekts ist es, logistische Prozesse effizienter zu gestalten, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und Mitarbeitende bei wiederkehrenden Transportaufgaben zu entlasten.


Mit dem Einsatz autonomer Transportroboter startet WEBER-HYDRAULIK ein Logistikprojekt mit Pilotcharakter für die gesamte Unternehmensgruppe. Die Fahrzeuge transportieren Kleinteilladungsträger (KLT) selbstständig entlang definierter Routen, reagieren jedoch flexibel auf Verkehrssituationen und stimmen ihre Fahrten untereinander ab. Ein zentrales Flottenmanagementsystem koordiniert die Einsätze und ermöglicht einen reibungslosen Materialfluss.


„Man kann sich das System wie eine Kombination aus schienengeführtem Verkehr und autonomem Haushaltsroboter vorstellen. Die Fahrzeuge sind miteinander vernetzt und koordinieren ihre Fahrten eigenständig“, erklärt Chris Gulyasch aus dem Bereich Supply Chain Management, der die gruppenweite Optimierung der Logistikprozesse begleitet.


Aktuell übernehmen die Roboter den Transport kleiner und mittlerer Ladungsträger sowie Materialbewegungen zwischen Lagerbereichen. Das Be- und Entladen erfolgt weiterhin durch Mitarbeitende an definierten Übergabepunkten, beispielsweise an Montagelinien oder Kanban-Regalen.


Ein zentraler Bestandteil des Systems ist die Integration in den bestehenden Kanban-Prozess. Über RFID-Technologie werden Materialbewegungen automatisch erfasst und direkt im SAP-System verbucht. Dadurch entstehen transparente Materialflüsse, während gleichzeitig manuelle Buchungen reduziert und Nachlieferungen bedarfsgerecht ausgelöst werden.


Die Voraussetzungen für die Einführung der autonomen Transportlösung wurden in Güglingen in den vergangenen Jahren geschaffen. Insbesondere die Modernisierung des Hochregal- und Kleinteillagers bildet die Grundlage für die Umsetzung unter realen Produktionsbedingungen.


„Unser Ziel ist eine stabile und effiziente Versorgung – auch bei personellen Engpässen. Gleichzeitig reduzieren wir manuelle Transportwege und entlasten unsere Mitarbeitenden im Arbeitsalltag“, so Gulyasch.


Der aktuelle Ausbau umfasst die Anbindung von Hochregal- und Kleinteillager. In weiteren Schritten ist die Ausweitung auf zusätzliche Bereiche sowie der Rollout an andere Standorte geplant.


Mit dem Projekt verfolgt WEBER-HYDRAULIK konsequent die Weiterentwicklung seiner Produktions- und Logistikstrukturen und schafft die Grundlage für eine skalierbare, automatisierte Materialversorgung innerhalb der Unternehmensgruppe.

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